Eishockey

Wild Wings verlieren Spiel drei - Showdown am Dienstag

Die Schwenninger Wild Wings haben auch Spiel drei der Playoff-Serie gegen die Kölner Haie verloren. Damit stehen die Schwarzwälder kurz vor dem Aus.

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Stand

Von Autor/in Pirmin Styrnol

Auch ein Blitzstart der Wild Wings reichte nicht - mit 2:4 (1:1, 0:0, 1:3) mussten sich die Schwenninger am Ende geschlagen geben. Nach der frühen Wild-Wings-Führung durch Kyle Platzer (1. Minute) traf Dominik Bokk in der 5. Minute zum Ausgleich für die Kölner Haie. Im dritten Drittel entschieden Brady Austin (45.) und Tanner Kero (46.) mit ihren Toren das Spiel. Tyson Spinks Penalty-Treffer zum 2:3 reichte nicht (49.) für die Wende, stattdessen traf Maximilian Kammerer 13 Sekunden vor Schluss per Empty-Net-Goal zum Endstand.

Blitzstart für die Wild Wings

Kaum hatte der Puck das Eis berührt, schon lag er im Tor. Nur 43 Sekunden waren gespielt, da sorgte Kyle Platzer mit seinem Führungstreffer für erste Wild-Wings-Jubelstürme in der heimischen Arena. Nach zwei Niederlagen zu Beginn der Playoff-Serie gegen die Kölner Haie war zumindest kurzfristig die Hoffnung in den Schwarzwald zurückgekehrt. Nach einem Abpraller von Haie-Goalie Janne Juvonen zeigte sich Platzer reaktionsschneller als die Kölner Defensive - die Scheibe schlug unten rechts zum 1:0 ein.

Nur kurze Zeit später dämpften die Gäste aus Köln die Schwenninger Stimmung jedoch schon wieder. Dominik Bokk nutzte in der 5. Minute einen Turnover der Gastgeber eiskalt aus und glich nach einem präzisen Zuspiel von Parker Tuomie zum 1:1 aus. Wie bereits in den vorangegangenen Spielen entwickelte sich die Partie zu einem intensiven Spiel, in dem keine Seite zurücksteckte. Ein Treffer wollte zunächst aber nicht mehr fallen. So ging es mit 1:1 in die Drittelpause.

Wild Wings drängen auf die Führung

Auch das zweite Drittel blieb umkämpft. Die Schwenninger Wild Wings erspielten sich gegen auf Sicherheit bedachte Kölner mehr und mehr die Initiative und drängten auf den Führungstreffer, Platzer scheiterte jedoch am starken Juvonen (25.). Drei Minuten später verpasste Frederik Storm auf der Gegenseite die Führung denkbar knapp - Verteidiger Niklas Hübner konnte die Scheibe gerade noch von der Linie kratzen (28.). Weil in der 34. Minute auch Boaz Bassen nach einem starken Sololauf nicht an Juvonen vorbeikam, auch Dominik Bokk für Köln seine Chance nicht nutzen konnte (37.) und Eric Martinsson für die Wild Wings nur den Pfosten traf (40.), blieb es auch nach dem zweiten Drittel beim 1:1.

Im dritten Durchgang reichte dem Favoriten aus Köln eine Minute um das Spiel zu entscheiden. Nach einer Seitenverlagerung von Tuomie landete die Scheibe bei Austin, der aus kurzer Distanz zum 2:1 traf (45.). Nur eine Minute später setzte Kero mit seinem Tor zum 3:1 noch einen drauf (46.). Doch die Wild Wings gaben sich nicht auf und kamen bereits in der 49. Minute zum Anschlusstreffer: Tyson Spink traf per Penalty und verkürzte auf 2:3 aus Sicht der Hausherren. In den Schlussminuten stemmten sich die Wild Wings zwar vehement gegen die Niederlage, doch der Ausgleich gelang den Schwenningern nicht mehr. Stattdessen nutzte Köln 13 Sekunden vor dem Ende einen Puck-Verlust der Schwenninger eiskalt aus - Kammerer traf ins leere Tor (60.). Schwenningen hatte für die Schlussoffensive den Torwart herausgenommen.

Wild Wings gegen Kölner Haie zum Siegen verdammt

So endete die Partie mit 2:4. Damit steht es in der Viertelfinalserie 3:0 für die Kölner Haie. Durch die Niederlage stehen die Schwenninger Wild Wings bereits mit dem Rücken zur Wand. In der "Best-of-Seven"-Serie benötigen die Kölner Haie nur noch einen Sieg um ins Halbfinale einzuziehen. Schwenningen muss beim Auswärtsauftritt in Köln am kommenden Dienstag (31.03.) also bereits gewinnen, um das Ausscheiden noch zu verhindern.

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Pirmin Styrnol