Nach sechs Jahren können die Volleyballer vom TV Rottenburg endlich wieder in der ersten Bundesliga spielen, weil sie das Mindest-Budget zum Stichtag der Lizenzvergabe erreicht haben. 500.000 Euro war das Ziel für eine Erstliga-Saison, sagt Manager Timo Baur.
"Bundesliga Macher": Neue und alte Sponsoren machen es möglich
Der Aufstieg in die Bundesliga kostet viel Geld. Die Rottenburger hatten daher die letzten sechs Jahre auf die erste Liga verzichtet. Jetzt haben die Volleyballer durch alte und neue Sponsoren das benötigte Geld für die erste Liga zusammen, wie die Südwest Presse zuerst berichtete. Die Lizenz hatten sie schon vorher beantragt und gehofft bis zum Stichtag am 15. Mai alle finanziellen Lücken schließen zu können. Dabei geht es um den Nachweis, dass der Verein den Ligabetrieb finanzieren kann.
In den Play-Offs sind sie Dritter geworden. Aber das Erst- und Zweitplatzierte Team hat keinen Antrag für eine Erstliga-Lizenz gestellt. Damit ist der Weg frei für die Rottenburger.
Zwischenziel erreicht, jetzt geht's weiter
Der TV Rottenburg hat seinen Etat mit 500.000 Euro verdoppelt, aber das soll noch nicht das Ende sein. Es sei ein Mindest-Budget und damit ein Zwischenziel gewesen, heißt es vom TVR. Die Top-Teams der ersten Liga haben teilweise Budgets von 1.000.000 Euro. Das sei eher unrealistisch für die Rottenburger, sagte ein Sprecher dem SWR. Aber etwas mehr Geld als eine halbe Million wäre gut, "damit die Liga auch richtig Spaß mache".