Tennis | Wimbledon

Große Emotionen, keine Party: Laura Siegemund happy über Viertelfinale in Wimbledon

Laura Siegemund schreibt ihr Tennis-Märchen in Wimbledon weiter. Mit 37 Jahren steht die Metzingerin in London sensationell erstmals im Viertelfinale.

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Stand

Eine kleine Party nach dem sensationellen Viertelfinaleinzug? Nicht mit Laura Siegemund. "Ich bin da so ein Routine-Tier und ich habe da relativ wenig Lust, in Feierstimmung zu kommen", sagte die 37-Jährige in Wimbledon auf die Frage, was sie sich nach ihrem großen Erfolg gönne:

Laura Siegemund: "Lese lieber mein Buch"

"Das bin ich einfach nicht", sagte die Metzingerin weiter. Sie wolle lieber herunterfahren, "ganz zu sich zurückkommen und mein Buch lesen", sagte Siegemund, die schon seit Turnierstart in einem Krimi blättert: "Das gibt mir eigentlich so die Ruhe und die Freude."

Dabei war sie am Sonntag-Nachmittag noch völlig überwältigt über den Platz gehüpft und hatte nach ihrem 6:3, 6:2-Achtelfinalsieg gegen die Argentinierin Solana Sierra ihren Emotionen freien Lauf gelassen. Im Alter von 37 Jahren steht Siegemund erstmals unter den besten acht beim Rasen-Klassiker, zusammen mit dem Viertelfinaleinzug bei den French Open 2020 ist es der größte Erfolg ihrer Karriere im Einzel.

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Nun wartet die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka

Am Dienstag kommt auf die letzte deutsche Hoffnung nun ein Duell mit der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka zu. Verstecken muss sich Siegemund, die im Turnierverlauf noch keinen Satz abgegeben hat aber keinesfalls. Dem Vorhaben gilt die volle Konzentration. Deshalb zog Siegemund am Montagmittag (07.07.) aus dem geplanten Doppel-Achtelfinale mit der Brasilianerin Beatriz Haddad Maia zurück. Bereits im Mixed hatte die Spezialistin für das Spiel zu zweit auf ihre Titelchance verzichtet. 

Der Fokus liegt auf Sabalenka. "Sie ist natürlich eine der besten Spielerinnen, die wir haben, und auch eine der aggressivsten. Das einzig Gute an diesem Match ist, dass ich absolut nichts zu verlieren habe", sagte Siegemund, die ohne Druck in das Match geht. Und das Erreichte genießen, betonte sie, will sie dann in Ruhe nach dem Turnier.

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Johann Schicklinski

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