Er zählt zu den bekanntesten Schweizern überhaupt: Emil Steinberger, kurz "Emil", bringt seit Jahrzehnten Generationen zum Lachen.
Anfang der 1970er füllt Emil mit seinen Soloprogrammen "Geschichten, die das Leben schrieb", "E wie Emil" und "Emil träumt" die Theater in der Schweiz. Auch in Deutschland wird er schnell bekannt – dank der ARD, die seine Bühnenprogramme ins Fernsehen bringt und ihm damit ein Millionenpublikum verschafft.
Im SWR4 Promitalk erzählt der Kabarettist, wie sehr ihn das Alltagsleben noch immer fasziniert. Seine große Kraftquelle sei die Neugier – er beobachte, notiere und staune. Aber über das Alter denke er dabei kaum nach.
Ich befasse mich nicht damit.
Viel wichtiger ist ihm die Freude am Leben – und an der Liebe.
Denn sein größtes Glück ist seine Frau Niccel, 32 Jahre jünger. Kennengelernt haben sich die beiden über Umwege: Sie will als junges Mädchen Clownin werden und schreibt Emil einen Brief – weil der im Fernsehen immer so lustig ist.
Der Brief beeindruckt ihn so sehr, dass er antwortet. Zehn Jahre lang schreiben sie sich, bis sie sich in New York begegnen – dort lebt Emil seit 1993, weil ihm der Rummel in der Schweiz zu viel wird.
In New York fühlt er sich frei, aber oft auch einsam – "es gab immer nur Käs und Salami". Dann kommt Niccel, und alles ändert sich.
Nie. Wir fühlten uns ebenbürtig in jeder Beziehung.
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