Die gebürtige Mannheimerin Nina Kunzendorf liebt Vertrautes – und trotzdem zieht es sie immer wieder in neue Rollen. Ihr neuer Krimi "Spuren" basiert auf einem echten Fall aus Südbaden, doch Dialekt spricht sie darin nicht. Warum? "Hat einfach besser zur Rolle gepasst."
Beim Frankfurter "Tatort" hatte sie eigentlich ein vertrautes Umfeld, trotzdem stieg sie nach fünf Folgen aus. Warum? Weil zu viel Druck ihr nicht guttut. Das spürte sie schon früh. Einmal ist sie vor lauter Panik sogar auf der Bühne eingeschlafen!
Als Kind eines Arztes war sie, wie viele Arztkinder, "medizinisch eher unterversorgt", zu Hause kümmerte man sich wenig um Wehwehchen. Dafür blätterte sie mit ihrer Schwester gern in Ärztezeitschriften – "da waren so schön eklige Sachen drin."
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