Die USA erhöhen den Druck auf den Iran: US-Präsident Donald Trump hat eine Seeblockade der Straße von Hormus angeordnet. Ab Montagnachmittag dürfen keine Schiffe mehr passieren, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Der Politikwissenschaftler Clemens Fischer sieht darin jedoch keinen strategischen Vorteil für Washington, im Gegenteil.
Experte: USA setzen sich selbst unter Druck
Fischer spricht von einer verfahrenen Lage. Statt die Situation zu entschärfen, entstünden nun zwei Blockaden, die erst wieder aufgelöst werden müssten. Das schränke den Handlungsspielraum der USA zusätzlich ein. Auch wirtschaftlich sind die Folgen bereits spürbar: Der Ölpreis ist gestiegen, weitere Preissteigerungen auch in Europa gelten als wahrscheinlich. Maßnahmen von Regierungen könnten dadurch schnell wirkungslos werden. Nach Einschätzung Fischers sitzt derzeit vor allem der Iran am längeren Hebel. Teheran könne abwarten, während die USA durch ihr eigenes Vorgehen unter Druck geraten.
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JD Vance hat bei seiner Rückreise von Friedensverhandlungen zum Iran-Krieg einen Tankstopp auf der US-Air Base in Ramstein (Kreis Kaiserslautern) eingelegt.