Ex-EU-Parlamentspräsident Martin Schulz

So kann Europa die Zukunft gelingen

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Von Autor/in Evi Seibert ARD-Hauptstadtkorrespondentin

Die Ereignisse haben sich in dieser Woche überschlagen- und für viele ergibt sich daraus: Europa muss stärker werden, sich unabhängiger machen und neue Partner finden.

Die EU muss in Zukunft schneller handeln. Deswegen ist der frühere Präsident des Europa-Parlaments Martin Schulz dafür, dass einige Länder vorausgehen – wenn sich nicht alle EU-Staaten einig sind – oder Länder wie Ungarn Entscheidungen blockieren. Er sieht in dem Trio aus Deutschland, Frankreich und Italien einen wichtigen Motor für Europa. Schulz dringt dabei darauf, dass Deutschland die noch verbleibende Zeit des französischen Präsidenten Macron effektiv nutzen soll, um gemeinsame Projekte vorwärtszutreiben. Deutschland soll seiner Meinung nach auch versuchen, mit den Franzosen über einen europäischen atomaren Schutzschirm zu verhandeln, sagte er im ARD Interview der Woche. Weltweit sollten die Europäer sich verstärkt wirtschaftlich und sicherheitspolitisch mit Demokratien wie Kanada oder Australien verbünden, um den aktuellen Großmächten die Stirn zu bieten und unabhängiger von den USA zu werden.

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