Jeden Freitag sprechen unsere Berlin-Korrespondentinnen und -Korrespondenten mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Interview der Woche.
Hier eine Übersicht über die letzten Ausgaben:
Jeden Freitag sprechen unsere Berlin-Korrespondentinnen und -Korrespondenten mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Interview der Woche.
Hier eine Übersicht über die letzten Ausgaben:
Heidi Reichinnek von der Linken sagt: Jungen Menschen zuzuhören und sie ernst zu nehmen, ist nicht schwer. Warum Politik umdenken sollte.
Erst mal die Füße stillhalten, rät der Wiener Ökonom Gabriel Felbermayr. Wenn die Politik vorschnell handle, sei dies mit großen Risiken verbunden.
Waffen kategorisch abzulehnen, das war in den 80ern einfacher als heute, meint die Bischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands, Kirsten Fehrs. In der neuen Friedensdenkschrift der EKD geht es unter anderem darum, dass es oft keine einfachen Antworten mehr gibt, dass man lernen muss, Gleichzeitigkeiten auszuhalten. Was macht das mit dem christlichen Selbstverständnis, was mit den Gemeinden? Obwohl immer mehr Menschen die Seelsorgeangebote der evangelischen Kirche in Anspruch nehmen, leidet sie unter dem Mitgliederschwund. "Hoffnungstrotz" braucht das Land in vielerlei Hinsicht, sagt Bischöfin Kirsten Fehrs im ARD Interview der Woche zu Hauptstadtkorrespondentin Bianca Schwarz.
Die Regierung plant große Reformen. Auch die SPD sagt jetzt: Wir müssen mehr arbeiten. Laut Bärbel Bas meint sie es aber anders als Kanzler Merz.
Die Bundeswehr gibt Rekordsummen für die Rüstung aus. Die Chefin des Beschaffungsamts, Annette Lehnigk-Emden, freut sich: "Wir können einfach mal kaufen."
Den Krankenkassen fehlen jedes Jahr mehrere Milliarden Euro. Was muss passieren, damit die Krankenkassenbeiträge nicht immer weiter steigen? Jens Baas, Chef von Deutschlands größter Krankenkasse meint, dass es schon jetzt genug Geld im System gibt.
Die Öl- und Gaspreise steigen wegen des Iran-Kriegs. Agrarminister Rainer sagt: Noch kein Preisschock bei Lebensmitteln – aber genau beobachten
Europa muss schneller, flexibler und pragmatischer werden, wenn es in Zukunft eine Rolle spielen will, sagt der Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte Peter Neumann vom King’s College in London. Dazu gehören nicht nur mehr Ausgaben für die Verteidigung. Deutschland braucht auch eigene, funktionierende Geheimdienste, um die Abhängigkeit von den USA zu reduzieren. Das ARD Interview der Woche mit Peter Neumann hat Hauptstadtkorrespondent Oliver Neuroth geführt.
Deutschland muss dringend moderner und handlungsfähiger werden. Andreas Voßkuhle, der ehemalige Präsident des Bundessverfassungsgerichts, hat die "Initiative für einen handlungsfähigen Staat" mit ins Leben gerufen und im Sommer konkrete Vorschläge gemacht. Einiges hat die neue Bundesregierung bereits umgesetzt. In diesem Jahr sollen die wichtigsten Reformen entschieden werden: Wie finanzieren wir künftig die Rente? Wie kann man die ausufernden Kosten im Gesundheitssystem begrenzen? Ohne Kürzungen geht es nicht. Ist Deutschland dazu fähig, oder verheddern wir uns mal wieder im Reformdschungel? Das ARD Interview der Woche hat Hauptstadtkorrespondent Uwe Berndt geführt.
Die beste Zukunft für Deutschland und Europa, mit neuen Partnern und weniger Abhängigkeiten: Vorschläge von Ex-EU-Parlamentspräsident Martin Schulz
Europas Sicherheit entscheidet sich im Weltraum. Satelliten, Aufklärungsdaten, Mondmissionen. Die Rolle der ESA im ARD Interview der Woche.
Gibt es die FDP überhaupt noch? Eine Frage, die sich manche stellen seit dem Ausscheiden der Partei aus dem Bundestag. Zumindest Parteichef Christian Dürr ist noch da – auch wenn er beim Dreikönigstreffen in Stuttgart nicht in der ersten Reihe saß, sondern in der achten. Warum genau das eine gute Idee war, wieviel Humor man als FDP-Chef braucht, warum die BW-Landtagswahl im März entscheidend sein wird und wie sehr es nervt, noch auf Vorgänger Christian Lindner angesprochen zu werden: Das ARD Interview der Woche mit FDP-Chef Christian Dürr hat Hauptstadtkorrespondentin Lissy Kaufmann geführt.
Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK, war schon vieles: Ministerpräsidentin des Saarlandes, CDU-Vorsitzende unter Angela Merkel, Bundesverteidigungsministerin. Doch 2021 ist sie freiwillig von der politischen Bühne abgetreten. Anstatt ihr Bundestagsmandat wahrzunehmen, hat sie sich ins Saarland zurückgezogen. Familienfeiern statt Koalitionsausschüsse, mit dem Wohnmobil verreisen statt mit dem Regierungsflieger. Nun hat sie sich eine kleine politische Bühne zurückerobert: Kurz vor Weihnachten ist AKK zur neuen Vorsitzenden der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung gewählt worden. Den Kandidaten, den Bundeskanzler Merz vorgeschlagen hatte, hat sie dabei hinter sich gelassen. Von "Kampfabstimmung" war danach die Rede, aber hat AKK das auch selbst so empfunden? Das ARD Interview der Woche mit Annegret Kramp-Karrenbauer hat Hauptstadtkorrespondentin Bianca Schwarz geführt.
Die USA wollen sich gezielt in europäische Innenpolitik einmischen und dazu mit patriotischen Parteien zusammenarbeiten. Jan van Aken erklärt im ARD Interview der Woche, was Hinweise auf gezielte Spaltungen sein könnten.
Praxisgebühr, Zuzahlungen und Boni. Warken spricht über Reformen und Sparpläne im Gesundheitssystem. Was bedeutet das für Patientinnen und Patienten? Das ARD Interview der Woche mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat Hauptstadtkorrespondentin Birthe Sönnichsen geführt.
Die Regierungschefin im Saarland verteidigt die Bürgergeld-Reform. Und sie verrät, warum Emotion in der Politik wichtig ist, Empörung aber kein Weg.
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär will mehr Hightech, mehr Raumfahrt – so die Vision. Die CSU-Ministerin bereitet derzeit die Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Bremen vor – dabei geht es um die Zukunft und das Budget der ESA. Deutschland soll größter Geldgeber werden. Und: Bär nennt erstmals eine konkrete Summe. Außerdem berichtet die Ministerin im ARD Interview der Woche, warum sie das BAföG am liebsten umbenennen würde. Hauptstadtkorrespondentin Sarah Beham hat mit Forschungsministerin Dorothee Bär gesprochen.
Elisabeth Kaiser kennt die DDR und die Zeit nach dem Fall der Mauer nur aus Erzählungen. Nun ist die 37-Jährige die neue Ostbeauftragte der Bundesregierung. Sie sagt, ganz Deutschland müsse mit dem gemeinschaftlichen Erbe der Wendezeit umgehen. Die SPD-Politikerin fordert auch, die Erfahrungen des Ostens mit Veränderungen besser zu nutzen. Das ARD Interview der Woche mit Elisabeth Kaiser hat Hauptstadtkorrespondentin Nicole Markwald geführt.
Der Haushalt 2025 steht und Wirtschaftsexperten warnen: Milliarden aus dem neuen Sondervermögen für die Infrastruktur könnten in Projekte fließen, die ohnehin schon geplant waren. Die Grünen hatten für ihre Zustimmung die Bedingung gestellt, dass das Geld zusätzlich investiert wird. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge verteidigt die Entscheidung: Man habe sich von Schwarz-Rot nicht über den Tisch ziehen lassen. Das ARD Interview der Woche mit Katharina Dröge hat Hauptstadtkorrespondent Oliver Neuroth geführt.