"Wir sind ganz fest davon überzeugt, dass die Paare, die bei "Einfach Heiraten" vorbeikommen, diesen Wunsch immer schon in ihrem Herzen tragen", sagt die evangelische Pfarrerin. Sie verweist auf den Erfolg ähnlicher Aktionen, die bereits stattgefunden haben. Paare seien vorbeigekommen und hätten gesagt: "Das ist so ein tolles Angebot. Heute ist der richtige Moment. Ich fahre kurz nach Hause, hol mir ein schönes Kleid und dann geht es los."
"Einfach Heiraten 2026" sind keine Las Vegas-Hochzeiten
Wer spontan in einer evangelischen Kirche heiraten möchte, habe zwei Vorgaben zu erfüllen. Zum einen müsse die Eheurkunde des Standesamtes mitgebracht werden, denn "in der Kirche können keine zivilrechtlichen Ehen geschlossen werden", erklärt Anne Brisgen. Das ist der Unterschied zu Las Vegas, wo ohne großen Aufwand rechtskräftig geheiratet werden kann. Zum anderen müsse einer der beiden Ehepartner evangelisch sein.
Wir haben Teams, die "Einfach Heiraten 2026" langfristig vorbereitet haben. Die haben sich überlegt, wie das Willkommen gestaltet werden kann - dass die Paare einen Kaffee oder einen Aufregungssekt trinken können.
Kirche will "Willkommenskultur" für Paare schaffen
Die Aktion "Einfach Heiraten 2026" findet in 368 evangelischen Kirchen statt. Die Teams vor Ort hätten sich jede Menge Gedanken gemacht, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen - auch wenn mehrere Paare gleichzeitig zur Trauung kommen. "Es geht um eine Willkommenskultur", das ist der Oberkirchenrätin wichtig. "Wir wollen den Menschen zeigen: Die Kirche ist für Euch in so einem kostbaren Moment da. Und wir gestalten ihn auch kostbar für Euch."
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