Für einen Ernstfall vorsorgen: Was Sie zu Hause haben müssen

Naturkatastrophen oder Kriegsgefahr: René Funk, Vize-Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BBK) appelliert an die Menschen, sich auf den Ernstfall vorzubereiten.

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Aus Sicht der Behörde ist es wichtig, dass sich jeder "bis zu zehn Tage zu Hause eigenständig versorgen und verpflegen kann", sagt René Funk im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem. Im Alltag sei dieser Zeitraum jedoch nicht immer praktikabel, räumt der BBK-Vize-Präsident ein. Deshalb sollte jeder Haushalt für mindestens drei Tage - also für 72 Stunden - das Nötigste zu Hause haben.

So sieht die Vorsorge für einen Ernstfall aus

Für eine Notlage sollte jeder Haushalt das Folgende zu Hause haben: Dazu gehöre "Wasser als Lebensmittel“, sagt Funk. Jede Person benötige mindestens anderthalb bis zwei Liter Trinkwasser pro Tag. Außerdem müsse ein ausreichend großer Bestand an ungekühlt haltbaren Lebensmitteln vorhanden sein, die ungekocht gegessen werden könnten. Als Beispiel nennt der Behörden-Vize-Chef: "Müsli mit H-Milch, Kekse oder Fischkonserven."

Ebenfalls wichtig für einen Katastrophenfall seien Hygieneartikel und Medikamente. Außerdem sollten in jedem Haushalt Taschenlampen vorhanden sein, damit man auch bei Stromausfall nicht im Dunkeln sitze. Von großer Bedeutung ist nach Angaben des Vize-Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz auch ein Radio mit Batteriebetrieb. "Denn gerade in Notlage ist das Informationsbedürfnis hoch."

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