Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Glatteis gilt zwar für ganz Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, doch von Westen komme mildere Luft, sagt Machalica im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch voraus. Das bedeute auch, dass erst im Westen - also zum Beispiel entlang des Rheins in Baden-Württemberg - schon am Vormittag die Glatteis-Gefahr deutlich nachlasse. Gerade aber in Tälern und Mulden in östlicheren Regionen könne es auch am Nachmittag noch glatt werden. In den kommenden Tagen werde aber der Schnee schmelzen.
Diese Frostperiode - diese winterliche Phase - ist für längere Zeit vorbei.
Der Meteorologe rechnet selbst nachts nur noch mit leichtem Frost oder Temperaturwerten oberhalb des Gefrierpunkts. Die mildere Luft bleibe voraussichtlich mindestens bis in die kommende Woche hinein bestimmend für das Wetter.
Gefährliche Lage auf den Straßen in RLP Eisregen und Glätte: Ausfälle im Busverkehr, aber nur wenige Unfälle
Eis- und Schneeglätte haben am Montag in Rheinland-Pfalz teils für Behinderungen gesorgt. Viele Buslinien meldeten am Morgen Ausfälle. Die Zahl der Unfälle hielt sich dagegen in Grenzen.
Eisregen bislang ohne größere Schäden - aber mit vielen Verkehrsbehinderungen
Schnee und Glatteis haben bisher zu keinen größeren Unfällen geführt, allerdings gibt es Behinderungen im Verkehr. Betroffen sind so ziemlich alle Bereiche der Mobilität: Eisenbahn, Bus, Auto, Fahrrad und auch der Flugverkehr. In Frankfurt sind schon jetzt 100 Flüge wegen dichten Schneetreibens abgesagt. Im Laufe des Tages kommen laut Flughafenverwaltung wohl noch einige dazu. Wegen Glatteisgefahr warnen ADAC und Straßenbehörden vor unnötigen Autofahrten. Die Züge der Deutschen Bahn fahren zwar, aber langsam. Weichen könnten zugefroren sein, so die Befürchtung.
Eltern sollen entscheiden, ob Schulweg sicher genug ist
Bei den Schulen gibt es keine einheitlichen Regelungen. Im Norden von Rheinland-Pfalz sind einige Schulen geschlossen. Im Rest des Landes findet der Unterricht statt. Ähnlich ist die Lage in Baden-Württemberg. Vielerorts aber dürfen Eltern selbst entscheiden, ob der Schulweg sicher genug ist.