Hitze in Schulen: Unterricht unter Extrem-Bedingungen

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Von Autor/in Andreas Böhnisch

Ein Hochsommertag in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg: Bis zu 35 Grad, so sagen es die Wetterberichte voraus. Und der Trend deutet nicht darauf hin, dass es bald deutlich kühler wird.

Unter den hohen Temperaturen leiden auch Lehrer und Schüler. Denn anders als viele Büros und andere Arbeitsplätze sind die meisten Schulgebäude nicht mit Klimaanlagen ausgestattet.

Monika Stein, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Baden-Württemberg, fordert deshalb mehr Umbauten an Schulen gegen Hitze. Ventilatoren und Wasserspender allein reichten nicht aus, so Stein im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch: "Etliche Schulen haben noch immer keine Jalousien gegen Sonnenhitze – trotz der bekannten Folgen des Klimawandels." Umfragen zeigen demnach, dass Raumtemperaturen um die 30 Grad im Sommer häufig vorkommen. Stein erhofft sich an dieser Stelle mehr Hilfe von Land und Bund. Eigentlich müssten die die jeweiligen Schulträger einzeln für Umbauten aufkommen, so die Gewerkschafterin, doch diese seien dazu nicht in der Lage – denn: "das ist leider eine Frage des Geldes“. Hitzefrei mag kurzfristig eine Lösung sein - dann allerdings müssen Lernstoff und Klausuren nachgeholt werden.