Info-Date am Morgen: Glatteis-Gefahr im Südwesten ++ Kommunen in BW wollen Entlastung durch mehr Einschulungen

Es gelten offizielle Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor einer "unwetterartigen Glatteislage". Dies und weitere Themen des Morgens mit Andreas Böhnisch.

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Von Autor/in Andreas Böhnisch

In Baden-Württemberg kann es aktuell zu extremer Glätte durch überfrierende Nässe beziehungsweise gefrierenden Regen kommen. Es sei vor allem im Berufsverkehr mit erheblichen Einschränkungen auf den Straßen zu rechnen, hieß es vom Deutschen Wetterdienst. Der Schulunterricht in Baden-Württemberg finde aber trotz Schnee und Eis statt, so das Kultusministerium. Schüler dürfen dem Präsenzunterricht fernbleiben, wenn die Witterung den Schulweg unmöglich macht.

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Gefährliche Lage auf den Straßen in RLP Eisregen und Glätte: Ausfälle im Busverkehr, aber nur wenige Unfälle

Eis- und Schneeglätte haben am Montag in Rheinland-Pfalz teils für Behinderungen gesorgt. Viele Buslinien meldeten am Morgen Ausfälle. Die Zahl der Unfälle hielt sich dagegen in Grenzen.

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Auch in Rheinland-Pfalz wird's glatt

Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes gilt auch in Rheinland-Pfalz. Auch hier kann es zu Glätte durch gefrierenden Regen kommen. Die Meteorologen empfehlen, Fahrten am Vormittag möglichst zu vermeiden. Der Schulunterricht im Land ist nicht pauschal abgesagt, wie ein Sprecher des Bildungsministeriums dem SWR erklärt hat, aber einzelne Schulen haben die Schulpflicht aufgehoben. Auch hier ist es dann den Eltern überlassen, ob sie ihre Kinder zum Unterricht schicken.

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Feuerwehren waren für gefährlichen Morgen gerüstet Bilanz nach Glatteis-Warnung: Polizei meldet über 20 Unfälle in Heilbronn-Franken

Die Woche in der Region ist glatt und gefährlich gestartet. Inzwischen gibt es aber Entwarnung, auch wenn viele Autofahrer die Glätte deutlich zu spüren bekamen.

Baden-Württemberg: Mehr Kinder in die Schule, um Kommunen zu entlasten?

In Baden-Württemberg wird darüber diskutiert, den Stichtag für die Einschulung vom 30. Juni wieder auf den 30. September zu verlegen. So sollen landesweit rund 200.000 mehr Kinder eingeschult werden. Mehrere Oberbürgermeister hatten dies vorgeschlagen. Dadurch sollen tausende Kita-Plätze frei und Geld in den Haushalten gespart werden. Zustimmung kommt unter anderem von der FDP, der AfD und dem Gemeindetag.

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Forderung im Wahlkampf Wird ein Kita-Jahr in Baden-Württemberg künftig kostenfrei?

Das letzte Jahr der Kita soll kostenfrei und verpflichtend sein. Das fordern Grüne, CDU und SPD. Mehrere tausend Kinder im Land besuchen vor der Schule wohl keinen Kindergarten.

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Auch die CDU will mit dem Landeselternbeirat Kita sprechen. Der Spitzenkandidat von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir, will nach der Landtagswahl mit Eltern und Kommunen sprechen. Die SPD hingegen warnt vor einer Überforderung der kleineren Kinder, die dann teilweise mit 5 Jahren – kurz vor ihrem 6. Geburtstag – das erste Mal zur Schule gehen würden.