Info-Date am Morgen: Wadephul betont Stärke der NATO ++ Urteil im Fall des getöteten Zugbegleiters in Zweibrücken erwartet

Zum Ende des Nato-Gipfels in Ankara betont der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) die Stärke der NATO. Und das trotz des sprunghaften Verhaltens von US-Präsident Donald Trump. Dies und weitere Themen des Morgens mit Bernhard Seiler.

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Von Autor/in Bernhard Seiler

In den ARD-Tagesthemen betonte Wadephul, die NATO halte zusammen. Die 31 Mitgliedsstaaten haben sich auf neue Rüstungsprojekte und Kooperationen verständigt und sich auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt. Darin bezeichnen sie Russland als langfristige Bedrohung und sichern der Ukraine weitere Unterstützung zu. Bis Ende kommenden Jahres soll das Land 140 Milliarden Euro bekommen.

Getöteter Zugbegleiter: Forderung nach 12 Jahren Haft

Im Prozess um die tödliche Attacke auf einen Zugbegleiter fällt am Landgericht Zweibrücken heute das Urteil. Angeklagt ist ein zum Tatzeitpunkt 26-Jähriger wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Er soll den Zugbegleiter Anfang Februar bei einer Kontrolle so heftig gegen den Kopf geschlagen haben, dass dieser das Bewusstsein verlor und später im Krankenhaus starb. Die Anklage fordert zwölf Jahre Haft.