Eine Stunde lang Luxemburg: Flugverkehr nach erneutem Drohnenalarm unterbrochen
Wegen Drohnensichtungen ist der Flugbetrieb am Findel Airport in Luxemburg am Montagabend zeitweise unterbrochen worden.
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Wegen Drohnensichtungen ist der Flugbetrieb am Findel Airport in Luxemburg am Montagabend zeitweise unterbrochen worden.
Russland hat am Wochenende die ukrainische Grenzregion zu Polen angegriffen. Dabei haben Drohnen unter anderem eine Tankstelle und einen Passagierzug getroffen. Der Zug konnte rechtzeitig evakuiert werden, niemand wurde verletzt. Betroffen war die Verbindung zwischen Kiew und Warschau. Auf dieser Strecke musste sicherheitshalber auch ein Sonderzug mit westlichen Politikern anhalten. Er wurde teilweise geräumt, konnte seine Fahrt später aber fortsetzen.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Robin Wagener saß in diesem Zug. Im Gespräch mit SWR-Aktuell Moderator Andreas Fischer berichtet er von seinen Erlebnissen. "Im Zug selbst haben wir den normalen Alarm mitgekriegt", erklärt er. Zu dem Zeitpunkt habe er nicht gewusst, dass es den Angriff auf der Strecke gegeben habe. Erst in Polen hätten er und seine Mitreisenden realisiert, was da passiert sei. Auf einem Video bei Telegram habe man gesehen, wie eine russische Drohne in den vorausfahrenden Zug einschlage.
Dass Russland vermehrt in fremden Luftraum eindringe und Drohnenangriffe starte wertet Wagner als steigende Bedrohung: "Das ist eine deutliche Eskalation Russlands, die man wahrnehmen kann." "Das Einzige, was wir tun können, um Nato-Gebiet zu schützen ist sehr entschlossen auf diese russische Eskalation zu reagieren und Stopp-Schilder aufzuzeigen", so Wagener. Er fordert, alles Mögliche zu tun, um Russland die Kriegsfinanzierung zu erschweren. Andernfalls würde Russland immer weiter eskalieren, meint Außenpolitiker Robin Wagener.
Am Donnerstag fand der bundesweite Warntag statt. Um 11 Uhr schlugen Sirenen und Handys Alarm. Auch in Baden-Württemberg hatten sich die Kommunen auf den Probealarm vorbereitet.
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