Historiker: Bei Waffenlieferungen an Israel geht es um "lebenswichtige Entscheidungen"

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Deutschland steht weiterhin an der Seite Israels - das hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mehrfach betont, nachdem klar war, dass Deutschland keine Waffen mehr für den Gaza-Krieg liefern will. Dieser Umstand ändert aus Merz‘ Sicht aber nichts an der Solidarität mit Israel. Dennoch ist das "eine fulminant andere Härte der Kritik als das bislang üblich war zwischen Deutschland und Israel", analysiert Michael Wolffsohn im Gespräch mit SWR Aktuell. Es sei "die erste tatsächliche Reaktion auf das Weghören der israelischen Regierung ausländischen Tipps gegenüber", so der Historiker und Publizist. Er halte die Entscheidung des Kanzlers für falsch, sie habe aber durchaus eine Logik. Dass Merz sich von Kritikern in Israel und der öffentlichen Diskussion beeinflussen lässt, hält er teilweise für problematisch. Warum, darüber hat er mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich ebenfalls gesprochen.

Feature Bedingungslose Solidarität mit Israel? – Die wachsende Kritik an der deutschen Staatsräson

Was in Gaza geschieht, reibt auch viele in Deutschland auf. Manuel Gogos hat den Diskurs nach dem 7. Oktober verfolgt und mit Menschen gesprochen, die selbst von den Ereignissen betroffen sind.
Von Manuel Gogos

Feature SWR Kultur

Mannheim

Offensive der israelischen Armee im Gazastreifen Interview mit Deutsch-Israelischer Gesellschaft in Mannheim zu wachsender Kritik an Israel

Das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen hat international Kritik an Israel ausgelöst. Ein brisantes Thema auch in Mannheim, bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Stefan Eich
Stefan Eich steht im Gang eines SWR-Gebäudes.
Onlinefassung
Judith Bühler