Klimakommunikation: "aktivieren statt polarisieren"

Teilen

Stand

Über Klimawandel und Klimaschutz reden, ist nicht immer einfach. Klimaschützende Maßnahmen umsetzen, teils unmöglich. Einige Menschen fühlen sich von politischen Vorhaben bevormundet. Wie gelingt also eine unaufgeregte Kommunikation, wenn es um den Klimaschutz geht?

Toralf Staud, Redaktionsleiter beim gemeinnützigen Projekt klimafakten.de meint: "Wir sollten bei der Kommunikation nicht auf die Lauten schauen, sondern auf die Mehrheit. Und die Mehrheit will mehr Klimaschutz und sie will mehr Informationen."

RLP

Hochwasser und Starkregen in Rheinland-Pfalz Mehr Wetterextreme, aber weniger Klimaproteste: Warum ist das so?

Durch den Klimawandel werden Starkregen und Hochwasser wahrscheinlicher. Gleichzeitig werden die Teilnehmerzahlen bei Klimaprotesten geringer. Wie passt das zusammen?

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR RP

Das sei wissenschaftlich belegt und deshalb müsse man schauen, wie man dem Bedürfnis der Mehrheit nachkomme. Gefragt sind laut Staud unter anderem die Klimaschutzbeauftragten in Gemeinden die nicht polarisierend, sondern aktivierend kommunizieren. Was genau er damit meint, erklärt der Klimaexperte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.