Ein Film, entstanden aus Bildern im Kopf: "One Battle After Another" mit Leonardo DiCaprio

Der Regisseur Paul Thomas Anderson sagt, er habe gar keine Geschichte, sondern nur Bilder im Kopf gehabt. Daraus ist "One Battle After Another" entstanden. Kann das funktionieren?

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"Es erschlägt einen", sagt Filmkritikerin Anna Wollner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich. Das liege daran, dass die Regie so kompromisslos und unmittelbar die Film-Idee umsetze. Dabei hat Paul Thomas Anderson auf Vista-Vision-Kamera-Technik gesetzt, um einerseits in einem dokumentarischen Stil drehen zu können, aber auch spektakuläre Verfolgungsjagten in der Wüste dramatisch filmen zu können.

Leonardo DiCaprio als Oscar-Anwärter?

Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Regisseur Paul Thomas Anderson kennen sich schon seit über 25 Jahren, sagt Anna Wollner, und sie wollten schon bei Boogie Nights zusammenarbeiten. Bislang war es aber nie zu einer Kooperation gekommen. Es sei aber sehr gut, dass es jetzt soweit war, sagt die Filmkritikerin.

Der Film zeigt mal wieder, was für ein Ausnahmetalent Leonardo DiCaprio ist.

Der Schauspieler schaffe es, wie kein anderer, Zuschauerinnen und Zuschauer zu fesseln, zum Lachen zu bringen und dann wieder innerhalb von Sekunden zwischen Angst, Wut und Verwirrung zu wechseln.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Stefan Eich
Stefan Eich steht im Gang eines SWR-Gebäudes.
Onlinefassung
Sebastian Felser
Sebastian Felser steht im Gang eines SWR-Gebäudes.