Wohnungslosigkeit in Baden-Württemberg: So groß ist das Problem

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Von Autor/in Moritz Braun

Die Zahl der Menschen in Baden-Württemberg ohne Wohnung wächst. Das ist das Ergebnis einer Stichtagserhebung der Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg. Im vergangenen September waren 13.394 Menschen in Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe registriert. "Das ist ein neuer Höchststand", sagt Simon Näckel vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart in SWR Aktuell.

"Wir verzeichnen zum dritten Mal in Folge einen neuen Höchststand - das ist ein Höchststand, an den wir uns nicht gewöhnen können und nicht gewöhnen wollen."

Diese 13.394 Menschen sind ein Zeichen dafür, dass sich die Wohnungsnotlagen und die Wohnungslosigkeit in Baden-Württemberg weiter verschärft haben und nicht gelöst werden. Das ist sehr bedauerlich und alarmierend für unser Dienste.

Vor allem die Zahl derjenigen, die in einer prekären Wohnungssituation sind, die also obdachlos oder verdeckt wohnungslos sind, oder sich in einer Notunterbringung befinden, habe nochmal deutlich zugenommen.

"Wer einmal wohnungslos ist, hat Probleme wieder eine Wohnung zu finden"

"Das zeigt, dass es am Wohnungsmarkt große Probleme gibt. Das zeigt, dass Menschen, die einmal wohnungslos sind, große Probleme haben, wieder in einen Wohnraum zu kommen und davon fast ausgeschlossen sind."

Wir kennen alle die Bilder, wenn mal wieder irgendwo eine Wohnung frei ist, von Schlangen, die sich bilden, um eine Wohnungsbesichtigung durchzuführen. Ein wohnungsloser Mensch steht nicht ganz hinten in der Schlange, sondern der steht überhaupt nicht in der Schlange - weil er nicht eingeladen wird. Wohnungslose Menschen haben momentan keinen Zugang zu Wohnraum.

Wie das mit leer stehenden Wohnungen in Baden-Württemberg zusammenpasst und welche Lösungen er sieht, darüber hat Simon Näckel mit SWR Aktuell-Moderator Moritz Braun gesprochen.

Baden-Württemberg

Fast ein Drittel der Betroffenen in prekärer Wohnsituation Wohnungsnot in Baden-Württemberg so groß wie noch nie

In BW waren im vergangenen September 13.394 Menschen in Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe registriert. Ein neuer Höchststand, so die Liga der freien Wohlfahrtspflege.

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