Im "Zolli" Basel gibt es Nachwuchs. Am Dienstag wurde ein Flusspferdbaby geboren. Die Eltern Helvetia und Wilhelm sind laut dem Zoo erfahren. Zuletzt haben sie vor vier Jahren das Jungtier Serena großgezogen. Nun teilen sie das Becken mit ihrem zweiten Kalb. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt, ebenso fehlt der Name. Wie der Zoo Basel mitteilt, sind alle wohlauf und das Junge lässt sich bereits draußen sehen.
Ein Blick ins Familienbuch: Im "Zolli" leben nun drei Flusspferde - Helvetia, Wilhelm und ihr frisch geborenes Kalb. Das Tier wurde bislang nicht gewogen. Und warum das Geschlecht noch unklar ist?
Eine tierärztliche Kontrolle im Becken ist nicht immer möglich, erklärt der Zoo. Die Zooärzte entscheiden je nach Situation, ob ein Eingriff nötig oder zu riskant wäre. Stattdessen wird das Junge erstmal genau beobachtet: Saugt es, bewegt es sich normal, kümmert sich die Mutter?
Das lange Warten auf das "W"
Für den Namen braucht es noch Geduld. Im Zoo Basel vergeben die Tierpflegenden die Namen der Jungtiere, nur im Kinderzolli entscheiden die Kinder selbst. In diesem Jahr beginnen alle Jungtiere mit dem Buchstaben "W".
Nilpferd oder Flusspferd?
Umgangssprachlich wird laut dem Basler Zoo immer noch vom "Nilpferd" gesprochen. Korrekt sei jedoch Flusspferd. Denn im Nil leben sie längst nicht mehr. Die letzten Nachweise von Flusspferden im Nil stammen aus dem 19. Jahrhundert, so der Zoo.