Das Rennen zum Schauinslandkönig hat am Sonntag rund 1.400 Sportler an den Freiburger Hausberg gelockt. "Ich kenne Väter und Mütter, die ziehen mittlerweile ihr drittes Kind die Strecke hoch", sagt der ehrenamtliche Helfer Benedikt Wolf. Das Bergzeitfahren gibt es bereits seit 2007.
Erlaubt war alles, was Räder hat - nur elektrische Unterstützung war verboten. Die schnellsten Teilnehmenden durften sich am Ende stolz Schauinslandkönig und Schauinslandkönigin nennen. Auf fast zwölf Kilometern galt es knapp 800 Höhenmeter zu überstehen.
Wie lange dauert eine Fahrt nach oben?
Für die knapp zwölf Kilometer lange Strecke brauchen geübte Fahrerinnen und Fahrer etwa eine halbe Stunde. Die meisten sind nach Angaben des Veranstalters etwa eine Stunde unterwegs. Eine maximale Fahrzeit gibt es nicht.
"Es ist jedes Mal toll zu sehen, wie die Menschen sich freuen, am Ziel anzukommen", sagt Veranstalter Alexander Lang. Das Rennen stelle eine Bereicherung für die Stadt Freiburg dar, weil es so viele Menschen begeistere.
28-Jähriger wird Schauinslandkönig 2026
Gewinner in der Kategorie Einzelzeitfahren ist in diesem Jahr der 28 Jahre alte David Breinlinger mit einer Zeit von 30:04 min. Bei den Handicapsportlern gewann der 28 Jahre alte Julian Winter mit einer Fahrtzeit von 32:19 min. Beim Fahren mit dem Klapprad wurde die 33-jährige Lisa Appel mit 53:04 min Erste. Auch in den anderen Disziplinen wie Handbike, Inlines, Kinderanhänger, Liegerad, Longboard, Skiroller, Tandem und Einrad erzielten die Athleten beachtliche Zeiten.
Wer darf alles mitmachen beim Schauinslandkönig?
Der Schauinslandkönig ist kein klassisches Radrennen. Mitmachen kann grundsätzlich jeder Mensch, der die Strecke ohne Motorunterstützung aus eigener Kraft bewältigt. Dadurch gehen jedes Jahr nicht nur Radfahrerinnen und Radfahrer an den Start, sondern auch Teilnehmende mit ungewöhnlichen Sportgeräten. E-Bikes und andere Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb sind ausgeschlossen, außerdem gilt Helmpflicht.