188 Athleten aus Deutschland dabei

Schwarzwald-Team bei Olympia: Zehn Athletinnen und Athleten gehen in Italien an den Start

Die Olympischen Winterspiele 2026 starten am Mittwoch. Zehn Athletinnen und Athleten mit Bezug zum Schwarzwald sind dabei, von Biathlon bis Snowboard. Wer überraschen könnte.

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Von Autor/in Vanessa Amann

Sportlich geht es schon vor der großen Eröffnungsfeier am Freitag los: Am Mittwoch starten in Mailand/Cortina d’Ampezzo die ersten Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele 2026. Unter den 188 deutschen Athletinnen und Athleten sind zehn Namen, die für die Region rund um Südbaden und den Schwarzwald besonders interessant sind – weil sie hier geboren wurden, für Vereine aus der Region starten oder durch den Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald betreut wurden.

Zurückhaltung statt offensiver Medaillen-Ansagen

Die ganz großen Medaillenversprechen kommen diesmal nicht aus dem Schwarzwald. "Einfach mal abwarten", sagte Stützpunktleiter Jürgen Willrett. Und erinnert daran, dass Italien für Athletinnen und Athleten aus der Region oft ein gutes Pflaster war. Etwa bei den Winterspielen 2006 in Turin, als der nordische Kombinierer Georg Hettich einen kompletten Medaillensatz holte. Auch diesmal gibt es Kandidatinnen und Kandidaten, die überraschen könnten.

Im Biathlon ruhen die Hoffnungen vor allem auf Janina Hettich-Walz. Die 29-Jährige startet für den SC Schönwald, kommt aus Lauterbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) und bringt viel Erfahrung mit. Mit der 20-jährigen Julia Tannheimer steht zudem eine Nachwuchsathletin im Aufgebot. Aufgewachsen ist die Sportlerin in Ulm, aber über das Skiinternat Furtwangen ist sie eng mit dem Schwarzwald verbunden.

Auch im Langlauf ist die Region bei den Spielen vertreten: Janosch Brugger stammt aus Titisee-Neustadt (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) und trainiert beim Skiclub Schluchsee. Florian Notz und Pia Fink werden vom Olympia Stützpunkt Freiburg-Schwarzwald betreut und haben beide ihr Abitur am Skiinternat Furtwangen absolviert.

Mix aus Erfahrung und Nachwuchs

Die größten Medaillenerinnerungen weckt aus Schwarzwälder Sicht Daniela Maier. Die Skicrosserin vom SC Urach, geboren in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis), gewann 2022 in Peking Olympia-Bronze. Auch eine junge Snowboard-Gruppe hat einen starken Regionalbezug: Snowboardcrosserin Jana Fischer vom SC Löffingen, Julius Reichle (SC Konstanz) und Leon Ulbricht (SC Rötteln). Snowboarderin Anne Hedrich vom Ski-Club Emmendingen schnupperte vor zwei Jahren bei den Olympischen Jugend-Winterspielen erste Olympia-Luft in der Halfpipe.

Bei den am Mittwoch startenden Winterspielen (4. bis 22. Februar) wird sich zeigen, welche Rolle die Athletinnen und Athleten aus dem Schwarzwald im Team Deutschland spielen - und ob sie bei den Entscheidungen, wenn es um das begehrte Edelmetall geht, mitreden können.

Edesheim

Weingut liefert auch Glühwein und Punsch Olympia 2026 mit Wein aus der Pfalz: Edesheimer Winzer liefert nach Cortina d’Ampezzo

Ein Weingut aus Edesheim liefert 4.000 Flaschen Pfälzer Wein für Olympia 2026 ins Deutsche Haus. Weißburgunder bis Glühwein repräsentieren die Südpfalz bei diesem Sport-Highlight.

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Autor/in
Vanessa Amann
Vanessa Amann, Reporterin Studio Freiburg

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