Umgestürzte Theke in einem Vereinsheim

Tod einer Siebenjährigen bei Narrenverein war ein Unfall - Ermittlungen abgeschlossen

Die Ermittlungen nach dem Unfall in einem Vereinsheim in Sulz-Bergfelden sind abgeschlossen. Ein Mädchen war dort Ende Januar durch eine umstürzende Theke ums Leben gekommen.

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Stand

Nachdem ein siebenjähriges Mädchen in einem Ortsteil von Sulz am Neckar (Kreis Rottweil) Ende Januar in einem Vereinsheim durch eine umstürzende Theke ums Leben gekommen war, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nun abgeschlossen. Diese haben ergeben, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt: "Ein Fremdverschulden [konnte] nicht festgestellt werden", teilte die Staatsanwaltschaft Rottweil mit.

Untersuchung der Theke: Unfall war nicht vorhersehbar

Teil der Ermittlungen war auch eine sachverständige Untersuchung der Theke. "Die Theke war für den bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht per se ungeeignet", so das Ergebnis. "Probleme mit der Standfestigkeit der Theke, die für Außenstehende beim Herantreten einen massiven Eindruck machte, waren in all den Jahren der bisherigen Nutzung nicht bekannt geworden", heißt es in der Begründung der Staatsanwaltschaft weiter. Der Unfall war nicht vorhersehbar und zieht deshalb keine strafrechtliche Verantwortlichkeit nach sich, so die Ermittlungsbehörden.

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Mädchen hängte sich an die Theke

Das Mädchen hatte in dem Vereinsheim mit sieben weiteren Kindern zwischen sieben und neun Jahren an einem Selbstverteidigungskurs teilgenommen. Dieser fand im Dachgeschoss des Vereinsheims eines Narrenvereins statt, in dem die hölzerne, selbstgebaute Theke seit vielen Jahren als eine Art Raumteiler und Bar diente. Während einer Trinkpause sprang die Siebenjährige an der Theke hoch und hängte sich an die überstehende Deckplatte. Dadurch geriet die Theke ins Kippen und stürzte auf das Kind, das bei dem tragischen Unfall ums Leben kam.

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SWR

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