Sommerliche 30 Grad, knallige Sonne – und trotzdem Ski und Snowboard fahren: Beim Waterslide-Contest in Schönwald (Schwarzwald-Baar-Kreis) ging es am Samstag wieder nass zu. Statt über eine verschneite Piste sausten die Teilnehmenden eine bewässerte Skisprungschanze hinunter. Direkt auf ein zwölf Meter langes Wasserbecken zu. Das Ziel: drüberkommen, ohne baden zu gehen.
Erfahrung und Seifenlauge beim Waterslide-Contest
Zum 13. Mal fand der Wettbewerb statt. Rund 60 Menschen trauten sich an den Start. Einer von ihnen war Andreas Ketterer. Er ist seit der Premiere dabei und weiß, wie es geht. Er springt von der 20 Meter hohen Schanze, als wäre es nichts.
Im Schwarzwald hat man Berge und Täler. Da werden einem die Höhenmeter in die Wiege gelegt.
Auch die Materialwahl spielt eine Rolle. „Schnell müssen sie sein“, sagte die Schweizerin Lia Napflin beim Wettbewerb über ihre Ski. Und wenn es doch ein bisschen mehr Schwung braucht? Dann könne man mit einer Seifenlauge aushelfen, erklärte sie im Interview mit dem SWR.
In jeder Runde wird der Anlauf zum Wasserbecken verringert
Die Regeln sind einfach: Gestartet wird oben auf der Schanze, mit ordentlich Tempo. In der ersten Runde haben die Teilnehmenden 20 Meter Anlauf, erklärte Mitorganisator Florian Kaltenbach.
Doch mit jeder Runde wird der Startpunkt weiter nach unten verlegt und die Strecke damit kürzer. Wer ins Wasser plumpst, scheidet aus. Am Ende bleibt nur eine Person trocken. In diesem Jahr war das der Skispringer Sven Thörner aus St. Georgen im Schwarzwald.