Löschwasser über Schlauchleitungen zugeführt

Illegales Grillfeuer löst Waldbrand in Vorarlberg aus

Ein Grillfeuer trotz Waldbrandgefahr hat am Freitagabend am Rande des Bregenzerwaldes einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht.

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Stand

Einsatzkräfte aus ganz Vorarlberg haben am Freitagabend einen gefährlichen Waldbrand am Breitenberg zwischen Dornbirn und Hohenems bekämpft. Nach Angaben der Polizei wurde durch den schnellen Einsatz eine Katastrophe verhindert. Unbekannte hatten laut Polizei trotz der extremen Waldbrandgefahr Feuer an einer illegalen Grillstelle gemacht und dieses anschließend offenbar nicht vollständig gelöscht.

Waldbrand nach Grillfeuer: Lange Schläuche nötig

Wegen der anhaltenden Trockenheit und starken Föhnwinde breiteten sich die Flammen über eine Strecke von 100 Metern in das Waldgebiet aus, heißt es in einer Mitteilung. 60.000 Liter Löschwasser mussten mit Feuerwehrfahrzeugen in die Nähe des abgelegenen Brandortes gebracht werden. 300 Meter lange Schlauchleitungen wurden verlegt. Erst dann konnte das Feuer oberhalb einer Felskante gelöscht werden.

Besonders herausfordernd für die Einsatzkräfte sei die Lage unterhalb der Felskante gewesen. Dorthin wurden zwei Feuerwehrmänner abgeseilt, um Glutnester zu löschen. Vor Ort waren mehr als 20 Feuerwehrfahrzeuge und rund 150 Einsatzkräfte aus ganz Vorarlberg.

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