Nach dem Sturz eines Mannes in eine Baugrube in Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis) am Samstagabend (17. Januar) hat die Polizei am Freitag neue Einzelheiten zu möglichen Umständen mitgeteilt. Demnach gehen die Ermittler nun davon aus, dass der Mann einen erfolglosen "Basejump" durchgeführt hat. Beim Basejumping springen Menschen zum Beispiel von Gebäuden, Baukränen oder Brücken. Unter anderem wegen der niedrigen Höhe gelten solche Sprünge als gefährlicher als ein klassischer Fallschirmsprung.
Sturz in Baugrube: Benutzte der Mann einen Fallschirm?
Von welcher Höhe der Mann in Ladenburg gesprungen ist und von wo? Dazu machte ein Polizeisprecher auf SWR-Nachfrage keine Angaben und verwies auf die laufenden Ermittlungen. Ob der 28-Jährige in Ladenburg einen Fallschirm benutzt hat, ist ebenfalls unklar. Er war in der Baugrube in Bewehrungsstahl-Stangen gestürzt, die aus dem Boden ragten. Dabei wurde er schwer verletzt. Ein Anwohner hatte am vergangenen Samstagabend Hilferufe gehört und den 28-Jährigen am Boden der Baugrube entdeckt. Mittlerweile gehe es dem Mann "den Umständen entsprechend besser", so die Polizei.