Freundschaft und Solidarität

Heidelberg und Odessa schließen Städtepartnerschaft

Heidelberg und die ukrainische Stadt Odessa sind seit Jahren freundschaftlich miteinander verbunden. Nun haben sie offiziell einen Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet.

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Heidelberg und Odessa haben am Montagabend einen Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet. Bei dem Festakt im Heidelberger Rathaus war unter anderem Odessas Bürgermeister Gennadiy Trukhanov zu Gast.

Ein Zeichen der Solidarität unter Kommunen

Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner sagte in seiner Rede, dass die Städtepartnerschaft ein Ausdruck für die Solidarität unter Kommunen sei. Und Odessas Bürgermeister Gennadiye Trukhanov meinte, dass sie ein Zeichen des Zusammenhalts sei.

Für die die Bevölkerung Odessas, für die gesamte Ukraine ist diese Partnerschaft gerade in diesem Moment wichtig.

Sachspenden und andere Unterstützung für Odessa

Die beiden Städte seien seit Jahren freundschaftlich miteinander verbunden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Heidelberg. Beide sind UNESCO-Literaturstädte und darüber vernetzt. Außerdem gibt es seit Beginn des russischen Angriffskriegs zahlreiche Unterstützungsprojekte. Unter anderem hat Heidelberg der Stadt am Schwarzen Meer ein ausgedientes Feuerwehrfahrzeug zur Verfügung gestellt. Im Zuge der Vertragsunterzeichnung übergab Heidelberg der ukrainischen Delegation ein weiteres Feuerwehr- und außerdem zwei Müllfahrzeuge. Damit könne man einen Beitrag dazu leisten, den Alltag in Odessa zu erleichtern.

Heidelberger Gemeinderatsmitglieder mit Bürgermeister aus Odessa
Große Unterstützung für die neue Städtepartnerschaft beim Heidelberger Gemeinderat

Ziel ist eine Freundschaft in vielen Bereichen

Heidelberg und Odessa verbinde, dass beides Universitätsstädte und Wissenschaftszentren seien. Ziel sei es, dass die beiden Städte ihre Freundschaft in vielen Bereichen weiterentwickeln. Odessa ist die neunte Partnerstadt Heidelbergs. Der Kontakt zur langjährigen Partnerstadt Simferopol auf der Krim ruht, seitdem Russland das Gebiet völkerrechtswidrig annektiert hat.