Hunde-Transporter bei Hockenheim gestoppt

Vernachlässigte Welpen in Tierheim untergebracht

Am Donnerstag hatte die Polizei auf der A6 bei Hockenheim einen Transporter mit verwahrlosten Hunden gestoppt. Mittlerweile wurden sie einem Tierheim übergeben.

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Stand

Von Autor/in Neumann, Holger

Wie die Polizei auf SWR Anfrage mitteilte, hatten die Beamten den Transporter am Donnerstag im Rahmen einer Routinekontrolle bei Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis) untersucht. Dabei fanden sie die Welpen. Die Tiere saßen in ihrem eigenen Urin und bekamen laut Polizei bei Temperaturen von mehr als 30 Grad nichts zu trinken.

Hunde jetzt im Tierheim

Die Welpen wurden zunächst dem Verterinärmat übergeben. Mittlerweile sind sie laut Polizei in einem Tierheim untergebracht. Um welches Tierheim es sich handelt, wurde nicht mitgeteilt. Grund dafür ist nach Angaben der Polizei, dass in der Vergangenheit bei ähnlichen Fällen in das entsprechende Tierheim eingebrochen wurde, um die Tiere wieder zurückzuholen. Das wolle man verhindern.

Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Gegen den Fahrer des Transporters wird wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Polizeibeamte hatten in seinem Fahrzeug fünf Havaneser-Welpen in viel zu kleinen Transportboxen entdeckt. Einige der Hunde waren laut Polizei so eng zusammengepfercht, dass sie übereinander saßen. Die Welpen wirkten den Beamten zufolge ungepflegt, waren verwurmt und hatten entzündete Augen. Laut Polizei gab es Hinweise darauf, dass die Papiere für die Tiere gefälscht sein könnten.

Hockenheim

Verfahren wegen Verstoßes gegen Tierschutzgesetz Polizei stoppt Transporter bei Hockenheim mit vernachlässigten Hunden

Die Polizei hat auf der A6 bei Hockenheim einen Transporter mit Hunden gestoppt. Die Tiere saßen im Dreck, hatten nichts zu trinken und litten unter der Hitze.