Nach den Polizeischüssen in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) auf einen 20 Jahre alten Mann in der vergangenen Woche haben die Ermittler nach eigenen Angaben die Bodycam-Aufnahmen der Polizeibeamten ausgewertet. Die Aufnahmen zeigten, dass der 20-Jährige das Messer nicht weglegte, obwohl Pfefferspray und Warnschüsse eingesetzt wurden, erklärten das Landeskriminalamt (LKA) und die Staatsanwaltschaft Heidelberg in einer gemeinsamen Mitteilung.
Darüber hinaus heißt es in der Mitteilung, dass der Mann "schnellen Schrittes in bedrohlicher Weise" auf die Beamten zugegangen sei. Danach hätten drei Polizisten auf den Mann geschossen. Der 20-Jährige wurde notoperiert und befinde sich mittlerweile in einem stabilen Zustand, heißt es weiter.
Walldorf: Mann flüchtet vor Polizeikontrolle
In der Nacht auf den 12. Mai hatten Polizeibeamte in Walldorf einen 20-Jährigen kontrollieren wollen. Er war mit seinem Auto unterwegs, sei dann aber geflüchtet. Später kam er im Bereich der Walldorfer Innenstadt zum Stehen. Beim Aussteigen soll er ein Messer in der Hand gehalten haben.