Mann war seit zwei Jahren ausreisepflichtig

Reaktionen nach dem Messerangriff in einem Ulmer Media Markt

Der mutmaßliche Täter, der im Media Markt in Ulm zwei Menschen mit einem Messer angegriffen haben soll, hätte vor zwei Jahren in sein Herkunftsland Eritrea abgeschoben werden sollen.

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Einen Tag nach dem Messerangriff mit mehreren Verletzten im Ulmer Media Markt hat die Staatsanwaltschaft Ulm Haftantrag wegen versuchten Mordes gestellt. Den hat die zuständige Haftrichterin des Amtsgerichts Ulm erlassen. Unterdessen werden immer mehr Details über den Tatverdächtigen bekannt: Der 29-jährige Mann aus Eritrea war 2017 nach Deutschland gekommen. Im Januar 2024 beantragte das Regierungspräsidium Tübingen seine Ausweisung. Nach Angaben des baden-württembergischen Justizministeriums konnte der Mann jedoch nicht in sein Herkunftsland Eritrea abgeschoben werden.

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SWR