Es war ein trauriger Anblick, der sich am Samstagabend einem Angler an der Ach bot: Bachforellen lagen leblos im Wasser des kleinen Flusses. Der Angler benachrichtigte die Polizei. Die fand auf einer Strecke von etwa einem Kilometer zwischen Schelklingen und Blaubeuren-Weiler rund 50 tote Fische.
Zu wenig Sauerstoff im Wasser ist offenbar der Grund für das Fischsterben
Ein Mitarbeiter der Wasserbehörde des Landratsamtes und ein Fischereiexperte wurden hinzugerufen. Sie erklärten, dass das Fischsterben offensichtlich natürliche Ursachen hat: zum einen den niedrige Wasserstand in der Ach infolge der Hitze der letzten Zeit. Zum anderen soll ein Starkregen Schlamm und abgestorbene Pflanzen aufgewirbelt haben.
Dadurch habe es zu wenig Sauerstoff in dem Fluss gegeben. Im Labor werden nun Wasserproben untersucht, um die Ursache für das Fischsterben zweifelsfrei zu klären. Eine Verschmutzung des Gewässers durch Öl oder Gülle wurde zunächst nicht festgestellt. Laut einer Sprecherin des Landratsamtes waren die Fische wohl schon mehrere Tage tot.