Die beiden Unfälle sind zwar nur wenige hundert Meter voneinander entfernt passiert, nach Angaben der Polizei Ulm haben sie aber nichts miteinander zu tun. Im einen Fall raste ein 26-Jähriger über den Berliner Ring am Ulmer Eselsberg, im anderen Fall gab ein 19-jähriger Autofahrer an einer Ampel in der Blaubeurer Straße zu viel Gas und entwurzelte in der Folge einen Baum.
Auto der Mutter gegen Baum gesetzt
Der 19-jährige Autofahrer stand in der Nacht auf Pfingstsonntag mit dem Auto seiner Mutter an einer Ampel an der vierspurigen Blaubeurer Straße. Als diese grün wurde gab er Gas und verlor die Kontrolle über den 600 PS starken Wagen, so die Polizei. Er driftete nach rechts, übersteuerte und prallte links gegen einen Baum. Dieser wurde durch die Wucht entwurzelt. Das Auto kam auf der Gegenspur zum Stehen.
Der 19-Jährige und seine drei Mitfahrer blieben unverletzt. Den Führerschein musste er noch vor Ort abgeben. Den Schaden schätzt die Polizei auf 50.000 Euro. Das Auto wurde beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen.
Autofahrer überholt, baut Unfall und flüchtet
Am Sonntagabend dann raste ein 26-jähriger Autofahrer über den Berliner Ring in Ulm. Die Polizei spricht in ihrem Bericht von einer rücksichtslosen Fahrweise. Der 26-Jährige habe zunächst mehrere Autos überholt. Dann fuhr er bei Rot über eine Kreuzung und prallte mit solcher Wucht von hinten auf ein Auto, dass dieses erst hundert Meter weiter zum Stehen kam.
Die beiden Insassen im Auto kamen leicht verletzt in ein Krankenhaus. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden. Der 26-Jährige flüchtete zu Fuß. Die Polizei griff ihn aber nach einer Fahndung in der der Nähe der Uni Ulm auf. Die Polizei sucht nach Zeugen, denen Sonntagabend die Fahrweise des Mannes aufgefallen ist.