Auch in diesem Herbst haben Landesregierung und Landesärztekammer dazu aufgerufen, sich rechtzeitig gegen die Influenza impfen zu lassen. Noch sind die Infektionszahlen relativ niedrig, aber nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz steigen sie derzeit deutlich. Dagegen sei bei Covid-19-Erkrankungen ein geringerer Zuwachs zu verzeichnen. RSV-Erkrankungen verharrten auf niedrigem Niveau. Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) weist darauf hin, dass die Grippe bei Senioren und bei Menschen mit Vorerkrankungen zu schweren Verläufen führen kann. Dagegen schütze die jährliche Impfung. Auch die Landesärztekammer sagt, Risikogruppen würden mit einer Impfung würden nicht nur sich selbst, sondern auch andere vor einer Ansteckung schützen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt eine Grippeimpfung zwischen Oktober und Dezember, um zum Höhepunkt der Grippewelle geschützt zu sein. Eine Impfung könne aber auch später im Verlauf der Grippesaison noch sinnvoll sein, da der Schutz meist mehrere Monate anhalte und Grippewellen auch später beginnen könnten. Die Ständige Impfkommission (kurz STIKO) empfiehlt vor allem Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren, Menschen mit Vorerkrankungen, Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen und Menschen, die beruflich oder privat viel mit Tieren Umgang haben, eine Impfung.