Prozess mit Bauunternehmen geht 2026 weiter

Abtransport von illegal abgelagertem Bauschutt im Wald bei Kaiserslautern stockt

Ein Bauunternehmer soll in Otterberg Bauschutt abgelagert haben. Rund 23.000 Tonnen liegen noch vor Ort. Der Prozess am Amtsgericht Kaiserslautern geht weiter.

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Noch immer liegen 23.000 Tonnen Erde mit Bauschutt in einem Wald bei Otterberg. Ein Bauunternehmer aus dem Kreis Kaiserslautern soll dort 2023 mehrere Tonnen Erde illegal abgelagert haben. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd hatte den Bauunternehmer dazu aufgefordert, den Bauschutt weg zu bringen. Dies habe er nach eigenen Angaben gemacht. Rund 1.000 Tonnen habe er bei einer zugelassenen Deponie entsorgt. Diese Entsorgung habe die Firma rund 84.000 Euro gekostet.

Otterberg

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Herkunft der 23.000 Tonnen Bauschutt unklar

Um das Grundstück aufzufüllen, wurden dort in der Vergangenheit aber bereits 23.000 Tausend Tonnen an Bauschutt ausgekippt. Woher diese 23.000 Tonnen Bauschutt letztendlich stammen, sei unklar, heißt es von seiten des Bauunternehmers. Sein Anwalt vermutet, dass der Vorbesitzer des Grundstücks dort schon Bauschutt ausgekippt hat. Zu diesem hatte die SGD Süd nach eigenen Angaben bisher keinen Kontakt. Um die restlichen 23.000 Tonnen Bauschutt fachgerecht zu entsorgen, würden laut SGD Süd voraussichtlich Kosten im sechsstelligen Bereich anfallen.

Abtransport von illegalem Bauschutt bei Kaiserslautern stockt

Nach Angaben der SGD Süd habe es dann zuletzt immer weniger Kommunikation mit dem Bauunternehmer gegeben. Zudem sei der Abtransport des verbliebenen Bauschutts seit etwa einem halben Jahr nicht weiter vorangekommen. Der Anwalt des Bauunternehmers sprach dagegen von insgesamt 19 dokumentierten Vor-Ort-Terminen zwischen dem Bauunternehmer und der SGD Süd.

Prozess geht im Januar am Amtsgericht Kaiserslautern weiter

Im Januar gehe der Prozess nun weiter, heißt es vom Oberstaatsanwalt.Dann werde man weitere Fragen mit zusätzliche Zeugen klären müssen. Dabei handle es sich unter anderem um Mitarbeiter der SGD Süd, die mit den Details des Falls beschäftigt waren. Der illegal abgeladene Bauschutt sei für die Umwelt ungefährlich, heißt es.

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SWR

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