Der 20-Jährige Müllmann hatte nach Angaben eines Sprechers in Hördt (Kreis Germersheim) die Mülltonne in den mechanischen Greifarm gehängt. Dabei verhedderte er sich nach bisherigen Ermittlungen der Polizei mit seinem Ärmel. Er wurde mitgerissen und gegen die Wand des Fahrzeugs gedrückt. Dabei erlitt er schwere Verletzungen am Arm.
Kollege im Müllfahrzeug drückt Not-Aus
Sein Kollege, der vorne im Auto saß, hatte nach Angaben des Polizeisprechers bemerkt, dass etwas nicht stimmt, weil er den 20-Jährigen nicht mehr im Rückspiegel sah. Er drückte schnell den Not-Aus-Knopf. "Das hat wohl Schlimmeres verhindert", sagte der Polizeisprecher.
Mit Hubschrauber in Klinik
Der Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Lebensgefahr besteht laut Polizei aber nicht. Die zuständige Aufsichtsbehörde wurde informiert. Das Fahrzeug wurde nach Angaben des Polizeisprechers noch am Donnerstagmorgen wieder von der Behörde zur Weiterfahrt freigegeben. Es lag kein technischer Defekt vor. Ob und wann die Arbeit fortgesetzt wurde, ist nicht bekannt.