"Wir wollen Wohlfühlreiseziel in Rheinland-Pfalz werden" sagt die Bad Dürkheimer Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt (CDU) bei der Eröffnung der neuen Therme am Mittwoch.
Bei der offiziellen Eröffnungsfeier waren lediglich geladene Gäste dabei, später dann aber waren die Türen der neuen Therme für alle geöffnet.
Entspannung im Kurpark
Die neue Therme grenzt an den Kurpark an und verbindet das Salinarium, ein Spaßbad, mit ruhigeren Bereichen. Drinnen gibt es ein großes Schwimmbecken und einen Whirlpool. Auch draußen kann man schwimmen oder den Strömungskanal nutzen.
Im Innenbereich gibt es ein Solebecken und auch Heiß- und Kaltbecken, mit denen Besucher ihren Kreislauf in Schwung bringen können.
Saunalandschaft auf drei Ebenen
Saunagänger haben einen extra Bereich. Der erstreckt sich auf drei Ebenen mit fünf Saunen und einem Dampfbad. Von der Panoramasauna (90°C, finnische Sauna) im zweiten Stock hat man einen Blick über Bad Dürkheim und den Kurpark.
Aber auch die sogenannte "Babbelsauna" ist ein Highlight. Normalerweise ist in einer Sauna Ruhe angesagt, die Babbelsauna (90°C) lädt aber ganz bewusst zum Quatschen beim Schwitzen ein.
Die pfälzische Note fließt durch die gesamte Therme. Es gibt zum Beispiel eine Mini-Saline und auch der Wein kommt lediglich von Dürkheimer Winzern, erklärt der ehemalige Bürgermeister Christoph Glogger (SPD).
460.000 Besucher im Jahr erwartet
Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Dürkheim Dr. Peter Kistenmacher rechnet mit 460.000 Besuchern pro Jahr. Davon sollen 140.000 Menschen die Therme und Sauna nutzen.
Die Hoffnung besteht, dass das ehemalige Staatsbad sich selbst finanziert, erklärt Kistenmacher. Vom Land gab es für den Bau einen Zuschuss von 11 Millionen Euro. Insgesamt hat der Bau der Therme 50 Millionen Euro gekostet.