Mainzerinnen und Mainzer pflanzen Bäume in ihre Gärten

77 Laubbäume für Mainz - Aktion "Der geschenkte Baum" geht 2025 weiter

Die Stadt Mainz verschenkt an ihre Bürgerinnen und Bürger Laubbäume. Mit der Aktion soll das Stadtklima verbessert werden. Und das kommt bei den Menschen gut an.

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Stand

Von Autor/in Christiane Spohn

Die Aktion "Der geschenkte Baum" gibt es seit 2018. Seitdem ruft die Stadt Mainz ihre Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich zu melden, wenn sie in ihrem eigenen Garten einen Laubbaum pflanzen möchten. Etwa 400 Bäume wurden in den vergangenen Jahren verschenkt und eingepflanzt.

Bürger pflanzen 77 geschenkte Bäume

Im vergangenen Jahr waren es 77 Bäume, die im Stadtgebiet von Mainz an Gartenbesitzerinnen und -besitzer verschenkt wurden. Sie müssen die Obst- oder Zierbäume dann nur noch selbst einpflanzen und pflegen.

Die Stadt Mainz möchte so dafür sorgen, dass es im eng besiedelte Mainzer Stadtgebiet mehr ökologisch wertvolle Laubbäume gibt. Sie sind laut Naturschutzbund NABU unverzichtbar für das Stadtklima.

Laubbäume sind unverzichtbar fürs Stadtklima

Sie filtern Schadstoffe und Feinstaub aus der Luft, sie liefern Sauerstoff und dämpfen den Straßenlärm in Häuserschluchten. Zudem bieten Bäume Schatten und kühlen die Luft im Sommer.

Die Aktion "Der geschenkte Baum" komme in Mainz sehr gut an, so die Mainzer Umwelt- und Gründezernentin Janina Steinkrüger (Grüne).

"Die Aktion kommt sehr gut an. Deshalb werden wir auch in diesem Jahr ein Angebot machen und hoffen auf rege Nachfrage.

Aktion "Der geschenkte Baum" geht 2025 weiter

Die Stadt Mainz möchte auch in diesem Jahr ihren Bürgerinnen und Bürgern Laubbäume schenken. Umweltdezernentin Janina Steinkrüger (Grüne) hofft, dass sich auch diesmal viele Menschen melden.

In diesem Jahr sollen 75 Bäume verschenkt werden. Interessierte sollen den Antrag ausfüllen und dem Mainzer Grün- und Umweltamt zuschicken. Die Antragsteller können ihren Baum aus einer Vorschlagsliste des Amtes selbst auswählen.

75 heimische Bäume verschenkt die Stadt Mainz

Es sind heimische Laubbäume. Darunter kleine Bäume, die fünf bis acht Meter groß werden. Dazu gehören zum Beispiel ein Wilder Apfelbaum oder ein Kugel-Ahorn. Aber auch große Bäume, die 12 bis 15 Meter hoch wachsen, werden verschenkt, darunter Hainbuchen und Eschen.

Das Grünamt vereinbart dann einen Termin mit den Interessenten und berät, welcher Baum geeignet ist. Die Bürgerinnen und Bürger bekommen die Bäume dann samt Pflanz- und Pflegeanleitung auf ihr Grundstück geliefert.

Damit sollte es dann Hobbygärtnern gelingen ihren geschenkten Baum fachgerecht zu pflanzen und ihn dauerhaft zu erhalten, so die Stadt Mainz.

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