Das vierte "Late Light Festival"

"Mainz leuchtet": Lichtfestival startet am Donnerstagabend

Es ist eine Erfolgsgeschichte: Von der Rheingoldhalle bis zum Schillerplatz wird es vom 24. September bis zum 26. September wieder kreative Lichtinstallationen auf historischen Gebäuden in Mainz geben, inszeniert von Studierenden.

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Von Autor/in Sabine Steinbrecher

Was heute Abend an den Gebäuden in der Mainzer Innenstadt zu sehen ist, bleibt bis zum Schluss ein Geheimnis. Die vierte Auflage von "Mainz leuchtet - Das Late Light Festival" wird mit Spannung erwartet.

Keiner bekommt vorab etwas zu sehen, auch die Stadt nicht.

Der Mainzer Dom ist auch 2026 wieder bei "Mainz leuchtet" dabei.
So war der Mainzer Dom beim Lichtfestival 2025 beleuchtet. Wie er dieses Jahr aussieht, weiß noch keiner.

Studierende können frei gestalten

Die Studierenden der Hochschule Mainz haben das Lichtfestival etwa ein halbes Jahr vorbereitet. Dabei konnten sie ihre Themen frei wählen und umsetzen. "Es ist immer ergebnisoffen. Wir sind ja nicht die Geschmackspolizei, die vorgibt, was zu sehen sein wird", so der Dekan des Fachbereichs Gestaltung, Olaf Hirschberg.

Licht-Installationen und Video-Projektionen

Als "Mappings" bezeichnen die Studierenden des Fachs "Zeitbasierte Medien" ihre Werke. Sie entwerfen am Computer ihre Zeichnungen oder Videos und legen sie über das Bild der jeweiligen Bauwerke. Dazu kommt noch Musik.

Die Studierenden der Mainzer Hochschule haben mit Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) im August ihr Programm zum vierten Late Night Fetival vorgestellt.
Die Studierenden der Mainzer Hochschule haben im August zusammen mit dem Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) ihr Programm zum vierten "Late Night Festival" vorgestellt. Hochschule Mainz

Lichtermeile von Rheingoldhalle bis Schillerplatz

Zehn Stationen zwischen der Rheingoldhalle und dem Schillerplatz wird es geben. Am Dom sind gleich zwei 3D-Animationen geplant.

Wie schon in den Jahren zuvor werden auch das Staatstheater und der historische Osteiner Hof beim Lichtfestival dabei sein.

Jockel-Fuchs-Platz wird zum Wald

Soviel haben die Studierenden aber vorab schon mal verraten: An der Rheingoldhalle wird man sehen, wie sich der zubetonierte Jockel-Fuchs-Platz in einen Wald verwandelt. Gemeinsam mit den Zuschauern soll die Steinoberfläche mit Licht aufgebrochen und "entsiegelt" werden.

Auf dem kahlen, betonierten Jockel-Fuchs-Platz vor dem Mainzer Rathaus lassen die Studenten bei "Mainz leuchtet" einen Wald wachsen.
Auf dem kahlen, betonierten Jockel-Fuchs-Platz vor dem Mainzer Rathaus lassen die Studenten bei "Mainz leuchtet" einen Wald wachsen.

Lichterspektakel beginnt bei Dunkelheit

Wenn die Sonne untergegangen ist, beginnt das Lichtspektakel in der Mainzer Innenstadt - immer von 20 bis 23 Uhr. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm, die Gastronomie und der Einzelhandel sind auch mit dabei.

"Mainz leuchtet" war immer großer Erfolg

In den vergangenen Jahren seien mehr als 250.000 Besucher zu "Mainz leuchtet" gekommen, sagte Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) bei der Vorstellung des Projekts mit der Mainzer Hochschule und der städtischen Gesellschaft mainzplus. Dias Festival habe sich zu einem Highlight im Mainzer Veranstaltungskalender entwickelt.

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Sabine Steinbrecher
Sabine Steinbrecher ist Reporterin im SWR Studio Mainz
Onlinefassung
Christiane Spohn
Christiane Spohn ist Reporterin im SWR Studio Mainz

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