Was heute Abend an den Gebäuden in der Mainzer Innenstadt zu sehen ist, bleibt bis zum Schluss ein Geheimnis. Die vierte Auflage von "Mainz leuchtet - Das Late Light Festival" wird mit Spannung erwartet.
Keiner bekommt vorab etwas zu sehen, auch die Stadt nicht.
Studierende können frei gestalten
Die Studierenden der Hochschule Mainz haben das Lichtfestival etwa ein halbes Jahr vorbereitet. Dabei konnten sie ihre Themen frei wählen und umsetzen. "Es ist immer ergebnisoffen. Wir sind ja nicht die Geschmackspolizei, die vorgibt, was zu sehen sein wird", so der Dekan des Fachbereichs Gestaltung, Olaf Hirschberg.
Licht-Installationen und Video-Projektionen
Als "Mappings" bezeichnen die Studierenden des Fachs "Zeitbasierte Medien" ihre Werke. Sie entwerfen am Computer ihre Zeichnungen oder Videos und legen sie über das Bild der jeweiligen Bauwerke. Dazu kommt noch Musik.
Lichtermeile von Rheingoldhalle bis Schillerplatz
Zehn Stationen zwischen der Rheingoldhalle und dem Schillerplatz wird es geben. Am Dom sind gleich zwei 3D-Animationen geplant.
Wie schon in den Jahren zuvor werden auch das Staatstheater und der historische Osteiner Hof beim Lichtfestival dabei sein.
Jockel-Fuchs-Platz wird zum Wald
Soviel haben die Studierenden aber vorab schon mal verraten: An der Rheingoldhalle wird man sehen, wie sich der zubetonierte Jockel-Fuchs-Platz in einen Wald verwandelt. Gemeinsam mit den Zuschauern soll die Steinoberfläche mit Licht aufgebrochen und "entsiegelt" werden.
Lichterspektakel beginnt bei Dunkelheit
Wenn die Sonne untergegangen ist, beginnt das Lichtspektakel in der Mainzer Innenstadt - immer von 20 bis 23 Uhr. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm, die Gastronomie und der Einzelhandel sind auch mit dabei.
"Mainz leuchtet" war immer großer Erfolg
In den vergangenen Jahren seien mehr als 250.000 Besucher zu "Mainz leuchtet" gekommen, sagte Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) bei der Vorstellung des Projekts mit der Mainzer Hochschule und der städtischen Gesellschaft mainzplus. Dias Festival habe sich zu einem Highlight im Mainzer Veranstaltungskalender entwickelt.