Stadt muss sparen

Kein Geld: Mainz streicht beliebte Minipressen-Messe 2027

Die Stadt Mainz hat die beliebte Minipressen-Messe für das nächste Jahr abgesagt. Grund dafür seien die Sparzwänge wegen der angespannten Haushaltslage.

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Von Autor/in Golo Schlenk

Die Minipressen-Messe fand zuletzt alle zwei Jahre statt. Mit rund 220 teilnehmenden Verlagen gilt sie als die größte Ausstellung für kleine Verlage in Europa. Die Messe gibt es seit 1970. Zuletzt kamen laut Stadt rund 10.000 Besucher in die Mainzer Rheingoldhalle.

Absage der Minipressen-Messe spart 40.000 Euro

Wie die Stadt mitteilt, hat man sich wegen der desolaten Finanzlage entschieden, die Messe im nächsten Jahr pausieren zu lassen. Dadurch ließen sich 40.000 Euro einsparen. Nicht betroffen sei der V.O. Stomps-Preis für kleinverlegerische Leistungen. Er werde 2027 erneut vergeben, dann zum 24. Mal. Benannt ist er nach Victor Otto Stomps, dem Gründer der Kleinverlage.

Kleinverlage sind unabhängig und arbeiten meist mit wenig Personal. Ihre Programme bestehen beispielsweise aus Science Fiction- und Fantasy-Büchern. Meistens werden nicht mehr als 1.000 Buch-Exemplare gedruckt.

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Golo Schlenk
Golo Schlenk ist Reporter im SWR Studio Mainz

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