Laut Polizei klagten wieder einige Schüler über gereizte Atemwege. Nach Angaben eines Stadtsprechers wurde erneut ein Reizgas in einem Klassenraums versprüht. Etwa 400 Schülerinnen und Schüler wurden vorsorglich aus der Schule gebracht.
Die Feuerwehr habe anschließend die Räume kontrolliert und belüftet. 49 Schülerinnen und Schüler hätten über gereizte Atemwege geklagt und wurden in der Turnhalle der Nelson-Mandela-Realschule untersucht. Fünf Schülerinnen und Schüler wurden nach Angaben der Stadt Trier ins Krankenhaus gebracht. Welche Art von Reizstoff versprüht wurde ist noch nicht bekannt.
Zweiter Vorfall diese Woche
Bereits am Montag hatte es an der Realschule in Trier-Süd einen ähnlichen Einsatz gegeben. Mehrere Schüler hatten über gereizte Atemwege geklagt. Feuerwehr und Rettungsdienste waren daraufhin mit rund 60 Einsatzkräften, mehreren Krankenwagen und Feuerwehrautos angerückt.
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In der Realschule in Trier-Süd wurde in diesem Jahr bereits drei Mal Reizgas versprüht. Im Februar mussten laut Polizei 40 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte wegen Atemwegs- und Augenreizungen vom Rettungsdienst behandelt werden. Eine Schülerin kam damals ins Krankenhaus.
Polizei hat erste Tatverdächtige ermittelt
Für den Vorfall im Februar soll laut Polizei eine jugendliche Person tatverdächtigt sein. Weitere Auskünfte will die Polizei aufgrund des jungen Alters der Person nicht geben.
Was die beiden Vorfälle in dieser Woche angeht, hat die Polizei einen Anfangsverdacht. Es werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Außerdem werde zivilrechtlich derzeit geprüft, ob die mutmaßlichen Täter die Kosten für die Einsätze an der Schule tragen müssen, so das Polizeipräsidium.