Als 1994 geborener Audio-on-Demand-Hörer bezeichnet er sich im linearen Radiobetrieb auch nach einigen Jahren noch als Arbeitstourist, fühlt sich dabei aber sehr wohl. Für ihn war in der Schulzeit schon klar: Schreiben macht ihm Spaß, Musikmachen auch – am liebsten würde er beides verbinden.
Also studiert er Musikwissenschaft und Klavier in Essen, Musikjournalismus in Karlsruhe und schließt ein journalistisches Volontariat an der electronic media school in Potsdam an, bei dem er sich selbst herausfordert, mal so wenig in seiner Komfortzone, dem Kulturbereich, zu machen wie möglich.
Eine Feuertaufe, die seine journalistische Sorgfalt und seine Akribie schärft. Gleichzeitig führt Sie ihm aber auch vor Augen, dass er sein Berufsleben definitiv nicht mit Politiknasen verbringen will. Also zurück zum manchmal Schönen, oft Guten und immer Wahren – der Kunst!
Aufgewachsen mit Klassik und Metal schließt er im Studium zusätzlich die improvisierte Musik ins Herz. Im vermeintlichen Gegensatz zu seinem ruhigen Wesen, zaubert ihm alles was Scheppert, ein Lächeln ins Gesicht.
Acts, die noch nicht auf den ganz großen Bühnen zuhause sind, finden bei ihm als Freund des Undergrounds besonders schnell Gehör. Das gilt auch für den musikalischen Nachwuchs, der seiner Ansicht nach immer jünger wird. Woran das wohl liegt? Vielleicht an den eigenen grauen Haaren?