Zugang zum Licht durch die Stimme, das ist das Motto von Lionel Meunier und Vox Luminis. Mit dem Freiburger BarockConsort rückt das belgische Ensemble zwei österreichische Barockmeister in den Fokus: Johann Heinrich Schmelzer und Heinrich Ignaz Franz Biber. Dessen "Requiem" setzt sich tiefgründig mit den Themen Glaube, Vergänglichkeit und Abschied auseinander. Der böhmische Komponist, ab 1670 im Dienst des Salzburger Erzbischofs, war auch ein berühmter Violinvirtuose. Im "Requiem" hebt sich die 1. Geige von den anderen Streichern ab, als Oberstimme über dem Chor - ein Symbol für das Leben nach dem Tod?
Freiburger BarockConsort
Vox Luminis Vokalensemble
Bass und Leitung: Lionel Meunier
Andreas Hammerschmidt:
"Vater unser im Himmelreich"
Johann Heinrich Schmelzer:
"O Jesu summa caritas"
Johann Joseph Fux:
"Omnis terra adoret"
Andreas Hammerschmidt:
"Erbarm dich mein, o Herre Gott"
Johann Heinrich Schmelzer:
"Lamento sopra la morte Ferdinandi III"
Andreas Hammerschmidt:
"Die mit Tränen säen"
Heinrich Ignaz Biber:
Sonate Nr. X g-Moll "Kreuzigung" aus den "Rosenkranz-Sonaten"
Requiem f-Moll
(Konzert vom 30. August 2025 in der Kulturkirche St. Stephani, Bremen)
Collegium Vocale 1704
Collegium 1704
Tereza Zimková (Sopran)
Aneta Petrasová (Mezzosopran)
Krystian Adam (Tenor)
Tomáš Šelc (Bass)
Leitung: Václav Luks
František Ignác Tůma:
Stabat Mater
(Konzert vom 29. August 2025 im Dom zu Verden)
Tschechisches Barockorchester
Leitung: Roman Válek
František Ignác Tůma:
Partita g-Moll