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Anthroposoph Rudolf Steiner – Verehrter Prophet, gefährlicher Ideologe

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Ob an Waldorfschulen, in der biodynamischen Landwirtschaft oder der anthroposophischen Medizin – die Lehren von Rudolf Steiner (27. Februar 1861 in Donji Kraljevec, heute Kroatien; † 30. März 1925 in Dornach/Schweiz) finden auch 100 Jahre nach seinem Tod breite Anwendung.

Seine Anthroposophie, die "Weisheit vom Menschen", bezeichnete Steiner auch als "Geheimwissenschaft", die er dank besonderer spiritueller Fähigkeiten vermitteln könne.

Der Beamtensohn und Goethe-Liebhaber erscheint – trotz seines umfangreichen Werkes – als schwer fassbare Persönlichkeit. Von seinen Anhängern kultisch verehrt, warnen Kritiker vor den Gefahren von Steiners pseudo-wissenschaftlicher Weltanschauung.

3.2.1913 Rudolf Steiner gründet die Anthroposophische Gesellschaft

Die „Anthroposophie“, die „Weisheit vom Menschen“, zeigt sich am deutlichsten im Bereich der Pädagogik: Waldorfkindergärten und Waldorfschulen sind fest in der Gesellschaft verankert.

SWR2 Zeitwort SWR2

Erstmals publiziert am
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Autor/in
Lukas Meyer-Blankenburg
Lukas Meyer-Blankenburg