Wäre Deutschland morgen Ziel eines kriegerischen Angriffs, fänden nur eine halbe Million Menschen Platz in Bunkern. Die nach dem Ende des Kalten Krieges verbliebenen 579 Anlagen sind zudem meist veraltet. Deshalb will die Bundesregierung Milliarden in den Zivilschutz investieren – auch neue Bunker stehen zur Diskussion.
Fachleute betonen, dass umfunktionierte U-Bahnschächte, Tunnels und Kellerräume in Privathäusern den gleichen Schutz bieten würden und kostengünstiger wären. Wer dort tagelang überleben will, braucht die richtige Ausstattung.