Werner Heisenberg, geboren am 5. Dezember 1901 in Würzburg, gilt als einer der wichtigsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Seine Unschärferelation trieb die Erforschung der Quantenmechanik maßgeblich voran. Dafür wurde der Physiker 1932 mit dem Nobelpreis geehrt.
Im Dritten Reich ging er jedoch nicht ins Exil, anders als viele seiner Kollegen. Und während Albert Einstein 1939 vor einer Deutschen Atombombe warnte, leitete Heisenberg im Zweiten Weltkrieg das entsprechende Programm der Nazis.
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Auch nach dem Krieg machte der Musikliebhaber und Sportfan Karriere. Er wurde unter anderem Direktor am Max-Planck-Institut für Physik in Göttingen und später München, sowie Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Er starb am 1. Februar 1976 in München.