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Geschwister – Wie uns Brüder und Schwestern prägen

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Von Autor/in Marisa Gierlinger

Geschwister gehören zu den ersten und oft einflussreichsten Beziehungen unseres Lebens. Die Rollen, die wir miteinander aushandeln, können uns auch weit übers Familienleben hinaus prägen. Viele Geschwister-Klischees scheinen das zu bestätigen – von jenen über Einzelkinder ganz zu schweigen.

Aber welchen Einfluss haben Anzahl, Geschlecht und Geburtsreihenfolge der Geschwister tatsächlich auf unsere Entwicklung und Persönlichkeit? Das beschäftigt auch die Forschung. Was die Beziehung zu Geschwistern besonders macht, welche Rolle die Eltern dabei spielen – und was Einzelkindern wirklich fehlt.

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Persönlichkeit Zwillingsforschung – Was alles in unseren Genen steckt

Wähle ich links oder rechts, bete oder meditiere ich, wie oft verschicke ich Handynachrichten? All diese Verhaltensweisen werden durch Gene beeinflusst. Selbst Vegetarismus ist erblich.

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Die Schwester hassen, sie peinlich finden, sie dann aber wieder zu bewundern – das zeigt die Bandbreite und Ambivalenz der Beziehungen von Schwestern. Der Soziologie-Professor Tilman Allert beleuchtet diese psychologische Ambivalenz.

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Soziologie Die Bruder-Beziehung – Freund oder Feind oder beides?

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Eldest Daughter Syndrom Geschwister-Forschung: Tickt die älteste Tochter anders?  

Die Rolle der ältesten Tochter soll fürs Leben prägen, besagt das "Eldest Daughter Syndrom". Aber hat die Geburtsreihenfolge wirklich einen Einfluss auf die Persönlichkeit?

Soziologie Ein doppeltes Leben – Zur Sozialpsychologie des "Ersatzkinds"

Mit "Ersatzkind" wird ein Kind bezeichnet, das innerhalb seiner Familie die Rolle eines verstorbenen oder verschwundenen Geschwisters übernimmt. Die Kulturgeschichte ist voll von sogenannten „replacement childs.

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Entwicklung Warum können Geschwister unterschiedlich intelligent sein?

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Psychologie Alfred Adler und die Individualpsychologie

"Leben heißt sich entwickeln" schreibt Alfred Adler 1933 in seinem Bestseller "Der Sinn des Lebens". Seine optimistische Alternative zur Psychoanalyse Freuds ist bis heute populär.

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Marisa Gierlinger
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