Nur eineiige Zwillinge sind genetisch identisch
Geschwister teilen im Durchschnitt 50 Prozent ihres genetischen Potenzials, um es vereinfacht auszudrücken, und nicht 100 Prozent.
Identisch genetisch sind ja nur eineiige Zwillinge. Bei eineiigen Zwillingen findet man eine sehr hohe Übereinstimmung in der Intelligenz. Dagegen findet man bei zweieiigen Zwillingen, die sich ja genetisch so ähnlich sind wie andere Geschwister auch, längst nicht eine so hohe Korrelation, also keinen so hohen Zusammenhang. Wir schließen daraus, dass genetische Unterschiede einen sehr starken Einfluss auf Intelligenzunterschiede haben.
Starke Unterschiede sind möglich: Geschwister teilen rund 50 Prozent der Gene
Das heißt, dass normale Geschwister, die wie gesagt im Durchschnitt 50 Prozent der Gene teilen, in der Intelligenz nicht identisch sind, sondern sich sogar sehr stark unterscheiden können, weil es davon abhängt, ob sie jeweils die gleichen Gene von den Eltern mitbekommen haben; da gibt es große Variationen. Nur eineiige Zwillinge sind identisch.
Daher können also Geschwister, auch was die Intelligenz angeht, im Einzelfall sehr unterschiedlich sein. So kann ein Geschwister sehr intelligent sein und ein anderes sich im Mittelfeld bewegen.
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Humor kann tatsächlich schon im Säuglingsalter beginnen, bei etwa sechs bis acht Monaten. Vor allem die Eltern haben Einfluss auf den Humor ihres Kindes. Von Gábor Paál | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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