Auf einem 325 Meter hohen Turm in einem noch unbelasteten Gebiet des Amazonasregenwaldes werden CO2 und Aerosole gemessen. Neue Daten zeigen, dass Brände und die dadurch entstehende Feinstaubkomponente Black Carbon die Zusammensetzung der kleinsten Teilchen in der Luft verändern – und damit die Regenbildung beeinträchtigen.
Das Amazonasgebiet droht also, noch trockener zu werden, was sich auf das globale Klima negativ auswirken wird. Viele andere Wälder geben außerdem bereits mehr CO2 ab, als sie aufnehmen können. Der Amazonas hingegen ist bisher eine CO2-Senke – aber das könnte sich ändern.