Jährlich versuchen rund 30.000 Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten, über die Grenze von Belarus aus nach Polen und damit in die EU zu gelangen. Von "hybrider Kriegsführung“" spricht die EU. Belarus setze Migranten gezielt "als Waffe" ein.
Polen reagiert daher – gestützt von der Europäischen Kommission – mit massiver Härte: Die östliche Grenze wird mit High-Tech-Grenzanlagen gesichert, das Asylrecht ist ausgesetzt. Ohne Erfolg: Die Zahl der Geflüchteten bleibt konstant, während sich deren Situation – gestrandet im polnisch-belarussischen Grenzwald – zur humanitären Krise ausgeweitet hat.
SWR 2025
Hinweis: Diese Folge von Das Wissen wurde durch das Recherchestipendium der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert.