Beim Namen "Schweiz" gehen uns allen Bilder durch den Kopf. Ebenso bei "Schweden". Oder "Türkei". Diese Bilder haben zwar etwas mit der Realität zu tun, aber auch damit, wie diese Länder sich selbst zur Marke machen.
Das versuchen heute fast alle Staaten, auch Deutschland. "Nation branding" heißt das. Der Begriff ist noch recht jung – doch die Idee ist schon älter. Immer geht es darum, das eigene Land in ein positives Licht zu rücken, um politische und wirtschaftliche Beziehungen zu stärken.
Wie funktioniert das? Was ist der Unterschied zur Vermarktung eines Konsumprodukts?
Jessica Gienow-Hecht forscht am John-F.-Kennedy Institut für Nordamerikastudien und hat kürzlich ein Buch dazu geschrieben.